Ich habe bereits auf meiner Website ausführlich über den 1blu StorageServer und die Installation des Proxmox Backup Servers darauf geschrieben. Dort bin ich Schritt für Schritt durchgegangen, wie man so ein System sauber aufsetzt, absichert und produktiv betreibt. Das war die technische Seite.
Anleitung zur Installation von Proxmox Backup Server
Natürlich ist meine Anleitung zu installation des Proxmox Backup Servers für alle 1blu StorageServer aktuell.
Hier auf meinem Blog möchte ich mich noch einmal grundsätzlich dazu äußern. Nicht technisch. Sondern aus der Praxis heraus.
Der Auslöser waren konkrete Kundenanfragen. Immer wieder kam die Frage: „Gibt es Alternativen? Gibt es andere Anbieter, die preislich mithalten können? Vielleicht noch günstiger, vielleicht noch besser?“ Und genau da wurde es spannend.
Keinen besseren Preis für PBS gefunden
Also habe ich angefangen zu recherchieren. Nicht oberflächlich. Nicht zehn Minuten Google. Sondern ernsthaft. Drei Tage lang habe ich Anbieter verglichen, Preise kalkuliert, Speichermodelle geprüft, Vertragsbedingungen gelesen und mir angeschaut, was man für sein Geld tatsächlich bekommt.
Und ich war ehrlich gesagt erschrocken.
Nach drei Tagen hatte ich keinen einzigen Anbieter gefunden, der preislich auch nur annähernd mithalten konnte. Entweder war der Speicher deutlich teurer, oder die Bandbreite war begrenzt, oder es kamen Zusatzkosten für Traffic, Snapshots oder Support oben drauf. Oft klang das Angebot auf den ersten Blick günstig. Aber sobald man genauer hinsieht, merkt man schnell, dass der eigentliche Preis ganz woanders liegt.
Ich habe mir die Mühe gemacht, realistisch zu rechnen. Nicht nur „1 TB klingt günstig“, sondern: Was kostet mich ein Backupserver mit ausreichend Speicher, vernünftiger Anbindung und klar kalkulierbaren monatlichen Kosten über mehrere Jahre? Und genau an diesem Punkt sind viele Angebote schlicht auseinandergefallen wie ein Kartenhaus.
Das hat mich wirklich überrascht. Denn wir reden hier nicht von Luxus. Wir reden von Backup. Von Datensicherheit. Von einem Thema, das in der heutigen Zeit keine Spielerei ist, sondern Pflichtprogramm.
Bis hierhin kann ich nur sagen: Die Recherche hat mir gezeigt, wie schwierig es geworden ist, transparente und faire Backupangebote zu finden. Und genau deshalb wollte ich das hier noch einmal klar ansprechen.
Kein Proxmox ohne den Proxmox Backupserver
Da ich auf Proxmox VE spezialisiert bin, kann ich einem Kunden keinen PVE-Server oder gar einen PVE-Cluster empfehlen oder aufsetzen, ohne dass ein sauber konzipierter Backupserver dazugehört. Wer Virtualisierung ernst meint, muss Backup noch ernster nehmen. Alles andere wäre fahrlässig.
Proxmox schützen, sichern und abhärten
Und genau deshalb sage ich mit heutigem Datum noch einmal ganz klar: Aktuell bekommt man keinen besseren und günstigeren Backupserver als den von 1blu.
Keine Probleme mit Backupserver bei 1blu gehabt
Ich selbst habe ein Jahr lang den 1blu StorageServer S2 mit 2 Terabyte für 11,90 Euro im Monat betrieben. Ein ganzes Jahr. Dauerhaft im Einsatz. Mehrere Proxmox Backup Server haben darauf gesichert. Und es gab nicht ein einziges Problem. Kein Ausfall, keine Zickereien, keine bösen Überraschungen auf der Rechnung.
Installationsanleitung und Links zu den Angeboten von 1blu Storage Server
Hier gehts zur PBS Installationsanleitung
Gestern habe ich dann auf den 1blu StorageServer S5 mit 5 Terabyte für 24,90 Euro im Monat erweitert und dort wieder einen Proxmox Backup Server installiert. Nicht, weil es Probleme gab. Sondern weil der 2-TB-Server schlicht vollgelaufen war. Backup funktioniert eben. Und wenn es funktioniert, wachsen die Daten.
Tarife des StorageServer ansehen – perfekt für PBS
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Ich habe aktuell vier PBS-Instanzen, die dort sichern. Und genau hier liegt der Knackpunkt. 2 TB für 11,90 Euro. 5 TB für 24,90 Euro. Das sind reale Zahlen. Keine Lockangebote mit versteckten Zusatzkosten. Kein Traffic-Aufpreis. Kein Sternchentext mit „ab“ und „bis“.
Ich habe ernsthaft gesucht. Ich habe verglichen. Ich habe gerechnet. Und ich sage es so deutlich, wie ich es selten sage: Es gibt keinen einzigen anderen Anbieter, der ein solches Angebot in dieser Kombination aus Preis, Speicher und Praxistauglichkeit anbietet. Nicht einen einzigen.
Und irgendwann habe ich mich wirklich gefragt: Wie machen die das?
Für und Wider 1blu StorageServer
Da ich selbst diesen Server verwende, darüber bereits berichtet habe und auch YouTube-Videos dazu gemacht habe, erhielt ich nicht oft, aber immer wieder die Anfrage oder die Sorge, dass dieses Angebot so günstig ist, dass es eigentlich nicht gut sein kann. Nach dem Motto: „Irgendwo muss doch der Haken sein.“
Das kann ich aus eigener Erfahrung nicht bestätigen.
Ich habe den Server seit einem Jahr im produktiven Einsatz. Keine Testumgebung. Kein Spielzeug. Echte Backups. Echte Kundensysteme. Ich habe diesen Server inzwischen bei mehr als zehn Kunden vermittelt und eingerichtet. Und ich werde ihn weiterhin empfehlen, solange die Rahmenbedingungen so bleiben, wie sie aktuell sind.
Vielleicht ist dieser Preis limitiert
Natürlich verstehe ich die Skepsis. Wenn jemand einen RAID-5-Server mit 5 Terabyte Speicher für 24,90 Euro im Monat anbietet, dann fragt man sich automatisch, wie das wirtschaftlich funktionieren soll. Rechenzentrum, Hardware, Strom, Personal, Support – das kostet alles Geld. Und trotzdem steht da dieser Preis.
Ich weiß selbst nicht, wie sie das kalkulieren. Ich kann nur bewerten, was ich sehe und was ich erlebe. Und das ist seit einem Jahr stabiler Betrieb ohne negative Überraschungen.
Ob das dauerhaft so bleibt, kann ich nicht sagen. Vielleicht ist das intern limitiert. Vielleicht ist es eine strategische Mischkalkulation. Vielleicht ändern sich die Preise irgendwann. Ich weiß es schlicht nicht.
Aber Stand heute kann ich nur sagen: Aus praktischer Sicht gibt es keinen Anlass zur Sorge. Und solange das so ist, bleibt dieser Server für mich die erste Wahl im Bereich externer Backupziele für Proxmox.
1blu StorageServer für Proxmox Backupserver perfekt geeignet
Wir dürfen bei aller Begeisterung eines nicht vergessen: Dieser Server für diesen Preis ist kein produktives Arbeitstier für Live-Systeme. Ich plane und nutze ihn ausschließlich als Proxmox Backup Server. Genau dafür ist er da. Nicht mehr und nicht weniger.
Ich versuche es pragmatisch zu erklären.
In der Regel hoste ich meine Proxmox-Server bei Hetzner. Auch die Systeme meiner Kunden laufen aktuell dort. Leistungsstarke Hardware, stabile Infrastruktur, gute Anbindung. Das ist meine Produktivbasis.
Auschließlich für Proxmox Backup verwendet
Und jetzt kommt der entscheidende Punkt: Der PBS bei 1blu dient ausschließlich als externes Backupziel. Physisch getrennt. Anderer Anbieter. Andere Infrastruktur. Anderer Standort.
Natürlich kann man theoretisch nie zu 100 Prozent ausschließen, dass sowohl der Proxmox-Server bei Hetzner als auch der Backupserver bei 1blu gleichzeitig und unwiederbringlich ausfallen. Theoretisch ist vieles möglich. Aber praktisch betrachtet ist es extrem unwahrscheinlich, dass zwei voneinander unabhängige Rechenzentrumsanbieter zeitgleich einen Totalausfall erleiden.
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Und wenn ein so massives, externes Ereignis eintreten sollte, dass beide Infrastrukturen gleichzeitig komplett zerstört werden, dann reden wir nicht mehr über Backupstrategien. Dann haben wir ganz andere Probleme. In so einem Szenario braucht vermutlich niemand mehr einen Backupserver.
Genau deshalb halte ich diese Kombination für so sinnvoll. Produktivsystem bei einem etablierten Hoster. Backup bei einem anderen Anbieter. Technisch sauber getrennt. Risiko verteilt. Kosten im Griff.
StorageServer und Proxmox Backup Server sind immer austauschbar
Sollte sich ein Backupserver irgendwann als ungeeignet erweisen, kann ich ihn problemlos durch ein anderes Modell oder sogar durch einen anderen Anbieter ersetzen. Genau das ist ja der Vorteil einer sauberen Architektur. Der Backupserver ist kein fest einbetonierter Bestandteil einer Infrastruktur, sondern austauschbar. Man kann migrieren, umziehen, neu aufsetzen. Technisch ist das kein Drama.
Nur ist es in diesem Fall schlicht nicht nötig.
Ich betreue aktuell rund zehn dieser Instanzen, vom kleineren S1 bis hin zum größeren S10. Unterschiedliche Szenarien, unterschiedliche Kunden, unterschiedliche Datenmengen. Und ich kann es nicht anders sagen: Sie laufen absolut stabil. Keine Ausfälle. Keine merkwürdigen Performance-Einbrüche. Keine Support-Odyssee.
Das ist für mich am Ende das entscheidende Kriterium. Nicht die Theorie. Nicht das Misstrauen gegenüber einem günstigen Preis. Sondern der reale Dauerbetrieb.
Und genau deshalb bleibe ich bei meiner Einschätzung: Austauschbar wäre er jederzeit. Aber aktuell gibt es schlicht keinen Grund dafür.
Aktuell der günstigste Proxmox Backup Server am Markt
Fakt ist: Sie werden für diesen Preis keinen besseren, günstigeren und größeren Server finden, der sich so unkompliziert und sauber als Proxmox Backup Server einbinden lässt. Ich habe gesucht. Intensiv. Und ich habe nichts Vergleichbares gefunden.
Natürlich ändern sich Preise. Bei allen Anbietern. Mal steigen sie, mal verschwinden Tarife, mal werden Modelle angepasst. Das ist normal im Hostingmarkt. Sollte sich hier etwas grundlegend verändern, dann muss ich neu bewerten. Dann schaue ich, ob ich wechsle, ob ich ein anderes Modell wähle oder ob ich die Backupstrategie insgesamt anpasse. Flexibilität gehört dazu.
Aber Stand jetzt bin ich einfach nur zufrieden.
Ich habe ein robustes externes Proxmox-Backup. Sauber getrennt vom Produktivsystem. Stabil im Betrieb. Und das Ganze kostet im Monat nur ein paar Pinunsen im Verhältnis zu dem, was es absichert.
Und genau das ist am Ende entscheidend: Ruhe im Kopf. Backups laufen. Daten sind extern gesichert. Risiko verteilt. Mehr will ich gar nicht.
Leider nur für Deutsche Kunden
Es gibt allerdings ein kleines Manko, das mich wirklich stört.
Dieser Server steht ausschließlich deutschen Kunden zur Verfügung. So exklusiv das Angebot auch ist – ich kann es nicht an meine ausländischen Partner vermitteln. Und genau da beginnt das Problem.
Bei meinen Schweizer und österreichischen Kunden kann ich diesen Tarif schlicht nicht einsetzen. Das bedeutet im Klartext: Ich muss dort auf andere Anbieter ausweichen. Und das heißt wiederum höhere Kosten. Deutlich höhere Kosten.
Das ärgert mich tatsächlich. Nicht, weil es keine Alternativen gäbe. Sondern weil die Preis-Leistungs-Kombination hier so außergewöhnlich gut ist, dass man sie gern flächendeckend einsetzen würde. Stattdessen entsteht eine Ungleichheit: Deutsche Kunden profitieren von einem extrem günstigen, stabilen Backupziel – während ich im Ausland teurer einkaufen muss.
Das ist kein technisches Problem. Das ist eine Verfügbarkeitsfrage. Und genau die ist schade.
Denn fachlich gesehen würde ich dieses Setup auch meinen Schweizer und österreichischen Kunden sofort hinstellen. Nur darf ich es nicht.

