Offizielle PVE VirtIO-ISO-Download Website:
VirtIO ISO Download: https://fedorapeople.org/groups/virt/virtio-win/direct-downloads/archive-virtio/
Manchmal ist es gar nicht so einfach, die passenden VirtIO-ISO-Dateien für Proxmox VE schnell und direkt zu finden. Die VirtIO-Treiber werden vor allem benötigt, wenn Windows als virtuelle Maschine unter Proxmox VE installiert werden soll.
Schnellzugriff auf die Downloadseite und die VirtIO ISO Treiber für PVE
Deshalb findest du hier den direkten Link zur Downloadseite mit den verschiedenen Versionen der VirtIO-Windows-Treiber als ISO-Datei:
Offizielle PVE VirtIO-ISO-Download Website:
VirtIO ISO Download: https://fedorapeople.org/groups/virt/virtio-win/direct-downloads/archive-virtio/
Dort stehen sowohl die aktuelle Version als auch ältere VirtIO-ISO-Pakete zum Download bereit.
Welche VirtIO-Windows ISOs werden zum Download angeboten?
Auf der Downloadseite stehen zahlreiche Versionen der VirtIO-Windows-Treiber als ISO-Datei zur Verfügung. Das Archiv reicht von älteren Ausgaben wie virtio-win 0.1.96 und 0.1.100 aus dem Jahr 2015 bis zu neueren Versionen wie virtio-win 0.1.271-1 und 0.1.285-1. Neben den jeweils aktuellen Paketen werden auch ältere Veröffentlichungen und unterschiedliche Revisionen, beispielsweise -1, -2 oder -3, weiterhin angeboten. Dadurch kann bei Bedarf eine ältere VirtIO-ISO heruntergeladen werden, etwa wenn eine bestimmte Windows-Version oder virtuelle Maschine unter Proxmox VE mit der neuesten Treiberversion nicht problemlos funktioniert.
virtio-win-0.1.96 vom 02.05.2015
virtio-win-0.1.100 vom 30.04.2015
virtio-win-0.1.101 vom 30.04.2015
virtio-win-0.1.102 vom 30.04.2015
virtio-win-0.1.103 vom 02.05.2015
virtio-win-0.1.103-2 vom 05.05.2015
virtio-win-0.1.104-1 vom 26.05.2015
virtio-win-0.1.105-1 vom 04.06.2015
virtio-win-0.1.106-1 vom 09.08.2015
virtio-win-0.1.108-1 vom 09.08.2015
virtio-win-0.1.109-1 vom 10.08.2015
virtio-win-0.1.109-2 vom 30.08.2015
virtio-win-0.1.110-1 vom 22.09.2015
virtio-win-0.1.110-2 vom 23.09.2015
virtio-win-0.1.112-1 vom 18.12.2015
virtio-win-0.1.113-1 vom 29.02.2016
virtio-win-0.1.117-1 vom 10.04.2016
virtio-win-0.1.118-1 vom 06.06.2016
virtio-win-0.1.118-2 vom 16.06.2016
virtio-win-0.1.126-1 vom 27.09.2016
virtio-win-0.1.126-2 vom 30.09.2016
virtio-win-0.1.130-1 vom 16.01.2017
virtio-win-0.1.132-1 vom 22.02.2017
virtio-win-0.1.133-1 vom 01.03.2017
virtio-win-0.1.133-2 vom 13.03.2017
virtio-win-0.1.134-1 vom 20.03.2017
virtio-win-0.1.134-2 vom 23.03.2017
virtio-win-0.1.134-3 vom 26.03.2017
virtio-win-0.1.135-1 vom 03.04.2017
virtio-win-0.1.135-2 vom 28.04.2017
virtio-win-0.1.136-1 vom 01.05.2017
virtio-win-0.1.137-1 vom 11.05.2017
virtio-win-0.1.139-1 vom 07.06.2017
virtio-win-0.1.140-1 vom 17.07.2017
virtio-win-0.1.141-1 vom 04.08.2017
virtio-win-0.1.149-1 vom 22.03.2018
virtio-win-0.1.149-2 vom 05.04.2018
virtio-win-0.1.160-1 vom 15.08.2018
virtio-win-0.1.164-1 vom 04.02.2019
virtio-win-0.1.164-2 vom 11.03.2019
virtio-win-0.1.171-1 vom 20.05.2019
virtio-win-0.1.172-1 vom 04.09.2019
virtio-win-0.1.173-1 vom 23.10.2019
virtio-win-0.1.173-2 vom 18.01.2020
virtio-win-0.1.173-3 vom 19.01.2020
virtio-win-0.1.173-4 vom 20.01.2020
virtio-win-0.1.173-5 vom 23.01.2020
virtio-win-0.1.173-6 vom 01.02.2020
virtio-win-0.1.173-7 vom 12.02.2020
virtio-win-0.1.173-8 vom 10.03.2020
virtio-win-0.1.173-9 vom 23.03.2020
virtio-win-0.1.185-1 vom 03.06.2020
virtio-win-0.1.185-2 vom 01.07.2021
virtio-win-0.1.187-1 vom 27.07.2020
virtio-win-0.1.189-1 vom 10.08.2020
virtio-win-0.1.190-1 vom 01.07.2021
virtio-win-0.1.196-1 vom 01.07.2021
virtio-win-0.1.204-1 vom 26.07.2021
virtio-win-0.1.208-1 vom 13.09.2021
virtio-win-0.1.215-1 vom 11.01.2022
virtio-win-0.1.215-2 vom 13.01.2022
virtio-win-0.1.217-1 vom 14.04.2022
virtio-win-0.1.217-2 vom 31.05.2022
virtio-win-0.1.221-1 vom 24.07.2022
virtio-win-0.1.225-1 vom 20.10.2022
virtio-win-0.1.225-2 vom 24.10.2022
virtio-win-0.1.229-1 vom 09.01.2023
virtio-win-0.1.240-1 vom 19.09.2023
virtio-win-0.1.248-1 vom 28.02.2024
virtio-win-0.1.262-1 vom 07.08.2024
virtio-win-0.1.262-2 vom 07.08.2024
virtio-win-0.1.266-1 vom 18.11.2024
virtio-win-0.1.271-1 vom 07.04.2025
virtio-win-0.1.285-1 vom 15.09.2025
Was genau machen die VirtIO Treiber? Wozu werden die VirtIO-ISO Datein benötigt?
Wer eine Windows-VM unter Proxmox VE installiert, stößt früher oder später auf den Begriff VirtIO. Besonders häufig geschieht das während der Windows-Installation, wenn plötzlich keine virtuelle Festplatte angezeigt wird oder Windows nach einem zusätzlichen Treiber verlangt.
Doch was genau machen diese VirtIO-Treiber – und warum benötigt man dafür eine zusätzliche ISO-Datei?
Was ist VirtIO?
Proxmox VE verwendet für virtuelle Maschinen die Virtualisierungstechniken KVM und QEMU. Innerhalb einer virtuellen Maschine müssen Geräte wie Festplatten, Netzwerkkarten oder Arbeitsspeicher bereitgestellt werden.
QEMU kann dafür klassische Hardware nachbilden, beispielsweise:
- eine SATA- oder IDE-Festplatte,
- eine Intel-E1000-Netzwerkkarte,
- einen gewöhnlichen SCSI-Controller.
Das funktioniert meist ohne zusätzliche Treiber, weil Windows viele dieser älteren Geräte bereits kennt. Die vollständige Nachbildung echter Hardware verursacht jedoch zusätzlichen Rechenaufwand.
VirtIO verwendet deshalb paravirtualisierte Geräte. Dabei wird nicht versucht, eine bestimmte physische Hardware möglichst vollständig nachzubilden. Stattdessen erhält das Betriebssystem eine speziell für virtuelle Maschinen entwickelte Schnittstelle, über die es direkt und effizient mit dem Hypervisor kommuniziert. Proxmox empfiehlt VirtIO insbesondere für Festplatten und Netzwerkgeräte, um eine bessere Leistung zu erreichen.
Was machen die VirtIO-Treiber?
Die VirtIO-Treiber sorgen dafür, dass Windows die von Proxmox bereitgestellten paravirtualisierten Geräte erkennen und verwenden kann.
Windows bringt diese Treiber in der Regel nicht vollständig von Haus aus mit. Ohne den passenden Treiber sieht Windows das virtuelle Gerät entweder gar nicht oder kann es nicht richtig ansprechen.
Die VirtIO-ISO enthält verschiedene Treiber für unterschiedliche virtuelle Geräte.
VirtIO-SCSI und VirtIO-Block
Diese Treiber sind für die virtuellen Festplatten zuständig.
In Proxmox wird häufig der Controller VirtIO SCSI Single verwendet. Damit Windows eine daran angeschlossene Systemfestplatte erkennen kann, benötigt es während der Installation den passenden VirtIO-SCSI-Treiber.
Ohne diesen Treiber kann es passieren, dass der Windows-Installer meldet:
Es wurden keine Laufwerke gefunden.
Die virtuelle Festplatte ist in diesem Fall durchaus vorhanden. Windows fehlt lediglich der Treiber für den ausgewählten virtuellen Speichercontroller. Proxmox beschreibt deshalb das Einbinden einer zusätzlichen CD-ROM mit der VirtIO-Treiber-ISO während der Windows-Installation.
Typische Ordner beziehungsweise Treiber auf der ISO sind:
- vioscsi für VirtIO-SCSI-Controller,
- viostor für VirtIO-Block-Geräte.
NetKVM
NetKVM ist der Treiber für die virtuelle VirtIO-Netzwerkkarte.
Wird bei einer Proxmox-VM als Netzwerkmodell VirtIO ausgewählt, benötigt Windows diesen Treiber. Ohne ihn erscheint die Netzwerkkarte möglicherweise als unbekanntes Gerät und die virtuelle Maschine erhält keine Netzwerkverbindung.
Mit dem VirtIO-Netzwerktreiber kann die VM effizienter mit dem virtuellen Netzwerk von Proxmox kommunizieren als mit vielen vollständig emulierten Netzwerkkarten.
Balloon-Treiber
Der Balloon-Treiber wird für die dynamische Speicherverwaltung verwendet.
Proxmox kann damit den einer virtuellen Maschine zugewiesenen Arbeitsspeicher innerhalb bestimmter Grenzen anpassen. Das ermöglicht eine flexiblere Verteilung des vorhandenen RAM zwischen mehreren virtuellen Maschinen.
Das Balloon-Gerät kann außerdem dabei helfen, genauere Informationen über die Speichernutzung einer VM bereitzustellen. Proxmox empfiehlt bei Windows-VMs die Nutzung des Ballooning-Geräts auch für detailliertere Speicherinformationen.
VirtIO-Serial
Der VirtIO-Serial-Treiber stellt einen Kommunikationskanal zwischen dem Proxmox-Host und der virtuellen Maschine bereit.
Dieser Kanal wird unter anderem vom QEMU Guest Agent verwendet. Der Guest Agent ermöglicht eine bessere Zusammenarbeit zwischen Proxmox und dem Gastbetriebssystem, beispielsweise für kontrolliertes Herunterfahren, Informationen über Netzwerkadressen oder konsistentere Sicherungen. Proxmox empfiehlt die Installation des QEMU Guest Agents für eine verbesserte Kommunikation zwischen Host und Gast.
Weitere VirtIO-Treiber
Je nach Version enthält das VirtIO-Paket noch weitere Komponenten, beispielsweise für:
- Eingabegeräte,
- Zufallszahlengeneratoren,
- virtuelle Grafikgeräte,
- Dateisystemfreigaben,
- Panic- und Diagnosefunktionen,
- virtuelle serielle Geräte.
Welche davon tatsächlich benötigt werden, hängt von der Konfiguration der jeweiligen VM ab. Das offizielle virtio-win-Projekt stellt Windows-Gasttreiber für KVM/QEMU als ISO- und VFD-Abbilder bereit.
Wozu wird die VirtIO-ISO-Datei benötigt?
Die VirtIO-ISO ist keine Windows-Installationsdatei und auch kein eigenständiges Betriebssystem. Sie ist vielmehr ein virtuelles Treibermedium.
Man kann sie sich wie eine Treiber-CD vorstellen, die in das virtuelle CD-Laufwerk der VM eingelegt wird.
Für die Installation einer Windows-VM werden deshalb normalerweise zwei ISO-Dateien eingebunden:
- die Windows-ISO mit dem eigentlichen Betriebssystem,
- die VirtIO-ISO mit den benötigten Treibern.
Während der Windows-Installation kann über die Funktion Treiber laden auf das zweite virtuelle CD-Laufwerk zugegriffen werden. Dort wählt man den passenden Treiber für die verwendete Windows-Version und Systemarchitektur aus.
Anschließend erkennt Windows die virtuelle Festplatte und die Installation kann fortgesetzt werden.
Typischer Ablauf bei der Windows-Installation
In Proxmox VE wird zunächst eine neue virtuelle Maschine angelegt. Dabei wird die Windows-ISO als Installationsmedium ausgewählt.
Zusätzlich bindet man die VirtIO-ISO als zweites CD- oder DVD-Laufwerk ein.
Erscheint im Windows-Setup keine Festplatte, geht man folgendermaßen vor:
- Treiber laden auswählen.
- Das CD-Laufwerk mit der VirtIO-ISO öffnen.
- Den Ordner des verwendeten Speichercontrollers auswählen.
- Die passende Windows-Version und Architektur auswählen.
- Den angezeigten Treiber installieren.
- Die nun sichtbare virtuelle Festplatte auswählen.
Nach Abschluss der Windows-Installation sollten auch die übrigen VirtIO-Treiber installiert werden. Je nach ISO-Version steht dafür ein Installationsprogramm wie virtio-win-guest-tools.exe zur Verfügung. Das virtio-win-Projekt bietet neben den einzelnen Treibern auch entsprechende Guest-Tools-Pakete an.
Braucht jede virtuelle Maschine die VirtIO-ISO?
Die VirtIO-ISO wird hauptsächlich für Windows-Gastsysteme benötigt.
Linux-Distributionen bringen die wichtigsten VirtIO-Treiber normalerweise bereits im Kernel beziehungsweise im Installationssystem mit. Deshalb erkennen aktuelle Linux-Systeme VirtIO-Festplatten und VirtIO-Netzwerkkarten meist ohne ein zusätzlich eingebundenes Treibermedium.
Auch Windows kann zunächst mit emulierter SATA-, IDE- oder E1000-Hardware installiert werden. Eine solche Konfiguration ist jedoch nicht immer optimal. Für eine bessere Leistung empfiehlt Proxmox den Einsatz von VirtIO-Geräten und den dazugehörigen Windows-Treibern.
Kann die VirtIO-ISO nach der Installation entfernt werden?
Nachdem alle benötigten Treiber installiert wurden, muss die VirtIO-ISO nicht dauerhaft eingebunden bleiben.
Sie kann aus dem virtuellen CD-Laufwerk entfernt werden. Die installierten Treiber befinden sich anschließend direkt im Windows-System.
Es kann dennoch sinnvoll sein, die ISO im Proxmox-Speicher aufzubewahren. So steht sie bei späteren Treiberinstallationen, Reparaturen oder beim Anlegen weiterer Windows-VMs direkt zur Verfügung.

